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Wie lagert man Ingwer?

Wie lagert man Ingwer richtig?

Ingwer erfreut sich besonders in der asiatischen Küche großer Beliebtheit. Zwar kann auch immer auf getrockneten und gemahlenen Ingwer zurückgegriffen werden, doch frischer Ingwer schmeckt deutlich intensiver und aromatischer. Das Problem ist nur, dass in der Regel nicht viel gebraucht wird, sodass eine große Knolle viel zu viel ist. Was kann also getan werden, um den übriggebliebenen Ingwer frisch zu halten? In diesem Ratgeber gehen wir der Frage „Wie lagert man Ingwer?“ auf den Grund.


Vor dem Kauf auf Frische achten

Wenn der Ingwer seinen Weg auf den Ladentresen gefunden hat, hat er schon eine lange Strecke hinter sich. Da die Knolle nur in tropischen oder subtropischen Gebieten wächst, muss sie von weither importiert werden. Den Transport überstehen manche Exemplare besser als andere. Zudem sind manche Knollen bereits länger gelagert.

Besonders frischen und qualitativ hochwertigen Ingwer erkennen Sie daran, wie er in Ihrer Hand liegt. Ist er fest und schwer, können Sie den Ingwer bedenkenlos kaufen. Ist seine Oberfläche allerdings runzlig und er fühlt sich weich an, sollten Sie ihn besser liegen lassen. Zudem sollten Sie den Ingwer nach weichen Stellen untersuchen. Sie sind ein Indiz dafür, dass die Knolle nicht mehr lange haltbar ist.


Ingwer außerhalb des Kühlschranks lagern

Ingwer lagernSofern die Knolle noch nicht angeschnitten oder geschält ist, lässt sie sich problemlos außerhalb des Kühlschranks lagern. Am besten eignet sich ein kühler und dunkler Ort, wie beispielsweise eine Speisekammer oder der Keller. Am besten sollten Sie ihn komplett in ein Papiertuch einwickeln und in eine fest verschließbare Dose geben. So hält sich Ingwer mehrere Wochen.

Sollte der Ingwer bereits angeschnitten sein, verringert sich die Haltbarkeit etwas. Zudem wird die Schnittstelle mit der Zeit holzig und hart und sollte vor der Verwendung abgeschnitten werden. Generell ist es nicht ratsam, den Ingwer vor der Lagerung ganz zu schälen.


Ingwer im Kühlschrank lagern

Der Kühlschrank ist der beste Aufbewahrungsort für Ingwer. Die kühle Temperatur verhindert, dass das Ingwerfleisch faserig und trocken wird. Allerdings sollte der Ingwer nicht ohne weiteres in den Kühlschrank gelegt werden.

Ähnlich wie bei der Lagerung in einer Speisekammer sollte die Knolle zunächst mit einem Papiertuch umwickelt werden und dann in eine luftdichte Dose gegeben werden. Alternativ eignet sich auch ein Gefrierbeutel mit Zippverschluss. Haben Sie bereits angeschnittene Stellen am Ingwer, können Sie das Papiertuch zudem an dieser Stelle anfeuchten, um die Austrocknung und Verholzung zu verhindern.


Ingwer einfrierenIngwer einfrieren

Um immer etwas Ingwer im Haus zu haben, kann die Knolle eingefroren werden. Möchten Sie den Ingwer ungeschält belassen, umwickeln Sie ihn vor dem Einfrieren mit Klarsichtfolie und packen ihn dann in einen Gefrierbeutel. Bis zu drei Monate bleibt der Ingwer so frisch. Auch geschält oder in Scheiben geschnitten ist die Lagerung im Gefrierfach kein Problem. Frieren Sie den Ingwer zunächst auf einem Teller ein und füllen Sie ihn danach entweder in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose.

Geheimtipp: Schälen und hacken Sie den Ingwer vor dem Einfrieren. Füllen Sie ihn in eine Eiswürfelform und haben so direkt kleine Portionsgrößen. Da mehrmaliges Auftauen und Einfrieren ein und derselben Knolle nicht ratsam ist, ist dieser Weg optimal, sollten Sie in der Regel nur kleine Mengen zum Kochen benötigen.


Ingwer einlegen

Besonders zu Sushi ist eingelegter Ingwer sehr beliebt. Zudem verlängert er die Haltbarkeit ungemein. Dazu einfach den Ingwer schälen, in dünne Scheiben schneiden und kurz aufkochen. Den blanchierten Ingwer in eine Mischung aus Reisessig, Zucker und Salz geben, luftdicht verschließen und mindestens eine Woche im Kühlschrank ziehen lassen. Sobald sich der Ingwer lachsrot verfärbt, ist er zum Verzehr bereit.




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