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Schlafsack waschen 850 x 350

Schlafsack waschen und pflegen

Wie wäscht man einen Schlafsack richtig?

Der größte Feind der Schlafsäcke ist Feuchtigkeit. Kommt dann noch eine geeignete Temperatur dazu, dann beginnt das gute Stück sehr schnell zu „müffeln“, was immer ein Anzeichen dafür ist, dass sich irgendwo Schimmel angesiedelt hat. Und der Schimmel ist neben den Milben ein gesundheitliches Risiko für den Menschen. Man sollte deshalb immer schauen, dass man diesen Dingen möglichst optimal vorbeugen kann.

Das bedeutet, dass ein Schlafsack gut gelüftet und getrocknet werden muss. Immerhin gibt der Mensch in einer Nacht im Durchschnitt einen Liter Wasser ab. Hinzu kommt die Feuchtigkeit, die sich an schwülen Sommertagen gern einmal als Schwitzwasser im Inneren der Zelte ansammelt. Im folgenden erklären wir Ihnen, was Sie beim Schlafsack waschen zu beachten haben.


Kunstfaserschlafsack waschen

schlafsack waschenEinen Schlafsack waschen, der komplett aus Kunstfasern besteht, ist einfach. Sie drehen den Schlafsack auf links, schließen alle Verschlüsse und waschen ihn mit einem handelsüblichen Feinwaschmittel entweder in der Badewanne oder der Waschmaschine. Diese sollte mindestens 4 kg, bei dicken Schlafsäcken besser 6 kg Fassungsvermögen haben. Schongang oder, wenn vorhanden, einen Spezialgang für Synthetikfaser einstellen. Verzichten Sie unbedingt auf Weichspüler! Lassen Sie zusätzliche Spülgänge laufen, damit auch garantiert alle Waschmittelrückstände entfernt werden. Verzichten Sie auf einen Schleudergang, Sie können höchstens auf 4 – 600 Umdrehungen leicht anschleudern, um den Trockenvorgang zu beschleunigen.

Bei Handwäsche muss das Material ohne grobe mechanische Bearbeitung in handwarmem Wasser eingeweicht und anschließend gründlich ausgespült werden.


Daunenschlafsack waschen

Einen Daunenschlafsack zu waschen, muss vorsichtig erfolgen. Hier besteht die Gefahr, dass die Daunen verklumpen. Daher sollten Sie hier nur selbst waschen, wenn Sie einen Wäschetrockner haben, hier werden die Daunen wieder aufgelockert.

Daunenschlafsäcke dürfen nur mit einem Spezial-Daunenwaschmittel gewaschen werden. Es sorgt für die Rückfettung, und erhält die Daunen geschmeidig. So können die Daunen auch nach der Wäsche noch isolierend wirken. Normales Waschmittel lässt die Daunen verklumpen und zerstört die Isolationsschicht.

Das Schlafsack waschen beginnt mit Einweichen mit Daunenwaschmittel oder alternativ einem rückfettenden Wollwaschmittel für ein paar Stunden in der Badewanne. Dann ab in die Waschmaschine und das Waschmittel in einem Wollwaschgang, ohne weiteres Waschmittel auswaschen. Die Temperatur sollte 30 Grad nicht übersteigen. NICHT SCHLEUDERN! Beim Entnehmen sollten Sie äußerst vorsichtig sein und nicht am Schlafsack zerren oder ihn ziehen.


Die Trocknung

Da die Schlafsäcke nicht oder nur leicht geschleudert werden dürfen, dauert die Trocknung im Wäschetrockner lange. Wählen Sie einen Schongang mit niedriger Temperatur. Geben Sie sogenannte Trocknerbälle oder ersatzweise Tennisbälle dazu, dadurch wird der Schlafsack während der Trocknung immer wieder aufgelockert.


Was zeichnet einen guten Schlafsack aus?

Bereits beim Kauf, sollten Sie darauf achten, dass der Schlafsack gewaschen werden kann. Auch bei den modernen Offerten sind leider noch einige Exemplare dabei, die man regelmäßig in die chemische Reinigung geben muss. Das wird auf Dauer ein ziemlich teures Vergnügen, von den wenig angenehm riechenden Ausdünstungen einmal ganz zu schweigen.

Beim Schlafsack waschen sollte man zur eigenen Sicherheit antibakteriell wirkende Waschmittel verwenden und auf die Zugabe von Weichspüler möglichst verzichten. Der Trick des Weichspülers ist nämlich, dass er Feuchtigkeit in den Fasern zurück hält. Ein Schlafsack sollte möglichst nicht in den elektrischen Wäschetrockner gegeben werden, auch wenn das Etikett des Herstellers das als machbar ausweisen sollte. Dort erfolgt oftmals keine komplette Durchtrocknung und andererseits kommt es gern zur Klumpenbildung beim Füllmaterial, was dem Nutzerkomfort erfahrungsgemäß sehr abträglich ist. Auch könnten die dort erzeugten zusätzlichen mechanischen Beanspruchungen für einen vorzeitigen Verschleiß des Obermaterials und der Verschlüsse sorgen.


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